Volker Rosin Turnen macht Spaß 2: Bewegung, Musik und Freude im Familienalltag
Einordnung und Relevanz seit 2011
Als das Album am 29. Juli 2011 erschien (Universal; auf Apple Music als Moon Records Düsseldorf unter exklusiver Lizenz an Universal Music Family Entertainment gelistet), setzte es ein klares Zeichen: mehr Bewegung im Alltag, starke Impulse für Eltern und Pädagoginnen, und kindgerechte Zugänge zur Musik. Diese Mischung trägt bis heute. Volker Rosin Turnen macht Spaß 2 vereint leichte Ansprache mit klarer Struktur, 16 Songs und 46:44 Minuten Spielzeit (Stand 2025) – kompakt genug für kurze Einheiten, reich genug für vielfältige Routinen.
Tracks, Credits und Verfügbarkeit
Die gängigen Plattformen führen 16 Tracks (46:44 Min.; Stand 2025). Volker Rosin ist als Primary Artist gesetzt; detaillierte Autorennennungen variieren je Anbieter. Zu den zentralen Titeln zählen „Der Frosch will heute hüpfen“, „Bewegt euch“, „Sportinator“ und „Max, der Discobär“. Streamen können Sie das Album u. a. bei Spotify sowie bei Apple Music. Kleine Sekunden-Differenzen sind plattformüblich; die Titelauswahl deckt sich. Praktisch im Alltag: Kernstücke offline speichern, falls das WLAN im Sportraum schwächelt.
Warum wirkt das Album bis heute?
Struktur, klare Ansagen und eingängige Grooves geben Orientierung – Kinder kommen schnell ins Tun, Wiederholungen gelingen ohne Leerlauf. Die Stücke sind kurz und fokussiert, jeder Song bildet eine eigene Bühne. In einer Zeit von Tablets, Clips und Dauerreizen liefert das Album wohltuende Klarheit: ein Thema, ein Takt, ein Ziel. So entsteht Konzentration inmitten von Spielfreude.
Klang und Produktion
Die Produktion bleibt aufgeräumt: eine freundliche, nah geführte Stimme, Bass und Percussion als roter Faden, helle Farbtupfer von Gitarre und Synth – stabil, aber nicht eintönig. Das Tempo variiert klug zwischen flotten Impulsen für den Kreislauf und ruhigeren Passagen für Koordination. Diese Balance öffnet Lernfenster: ausprobieren, festigen, durchatmen – im richtigen Moment.
Pädagogische Perspektive: Motorik trifft Sprache
Die Lieder verbinden Bewegung und Sprache: Sie trainieren Rhythmusgefühl, stärken das Körperbild, fördern Reaktion und Orientierung. Deutliche Verse und Muster laden zu Mimik und Gestik ein – der Körper lernt mit, wenn Wörter getrommelt, gezählt, geklatscht werden. So schult das Album Motorik, Artikulation und Takt zugleich.
Ebenso wichtig ist die soziale Seite: Viele Stücke rufen zum Mitmachen solo, im Paar oder im Kreis auf. Einfache Regeln, schnelle Erfolgserlebnisse und echte Teilhabe motivieren – besonders in Gruppen mit unterschiedlichen Voraussetzungen.
Die Tracks im Fokus
Warm-up und Ankommen
„Wenn ein schöner Tag beginnt“ richtet Haltung und Stimmung aus, „Bewegt euch“ baut die ersten Muster auf. Je nach Edition eignet sich „Heute tanzt die ganze Welt“ als verbindendes Element: Alle finden Takt und Platz für eigene Ideen – ein gelungener Start in jede Einheit.
Tiere bringen Tempo
Mit starken Bildern fällt Bewegen leichter: „Der Frosch will heute hüpfen“ schult Kraft und Landung, „Die Giraffe ist kein Affe“ spielt mit lang/kurz und hoch/tief, „Der kleine Hund“ fordert flinke Schritte und Hörpausen. Die Varianten lassen sich leicht anpassen – weniger Sprünge für Jüngere, mehr Wiederholungen für Mutige.
Finger- und Handspiele
Feine Motorik stützt Schreiben, Malen und Alltag: „Das Däumchen, das macht so“ und „Der Daumen fängt an“ trainieren Reihenfolgen und Präzision. „Die Hände sind verschwunden“ stärkt Impulskontrolle – Hände zeigen, Hände verbergen, wieder starten. Kleine Erfolge werden sofort sichtbar und stolz präsentiert.
Power und Finale
Wenn Energie raus muss, liefern „Sportinator“ und „Max, der Discobär“ Drive ohne Überforderung – klare Ansagen, viel Groove, Humor inklusive. „Lotta Karlotta (die will heute tanzen)“ feiert Eigeninitiative. Für den Bogen nach unten eignet sich „Meine Mama, die ist super“ als warmes Ausklingen vor einem letzten gemeinsamen Song.
Praktische Tipps
Planen Sie 20–30 Minuten: Warm-up, Tierlied, Power-Track oder Fingerspiel, ruhiger Abschluss. Wasser bereitstellen, Raum lüften, Hindernisse entfernen. Rollen verteilen: Ein Kind kündigt das nächste Lied an, ein anderes zeigt eine Bewegung. Bleiben Sie freundlich konsequent, variieren Sie Tempo oder Dauer – Erfolg ist hier ein Weg, kein Wettkampf.
Einsatz in Kita und Schule
In der Kita lohnt ein fester Bewegungstag mit Wiederholungen und wöchentlich einem neuen Element. In der Grundschule öffnen klare Taktteile den Sportunterricht: Stationen für Hüpfen, Kriechen, Balancieren fördern gegenseitiges Lernen. Auch in Vertretungsstunden senken 10–15 Minuten Musikbewegung spürbar die Unruhe – die Songs sind selbsterklärend und geben Sicherheit.
Inklusion und Vielfalt
Gute Bewegungsmusik passt sich an: weniger Sprünge, mehr Armbewegungen, Pausen nach Bedarf. Ein Stuhl gibt Halt, ein Tuch markiert Grenzen – so wird Teilhabe konkret. Die Themenbreite (Tiere, Feste, Familie, Fantasie) spricht viele Kinder an, ohne zu belehren. Blickkontakt und passendes Tempo bleiben die wichtigsten Leitplanken.
Grenzen und Ausgleich
Die konsequente Klarheit kann bei Dauerschleife routiniert wirken. Planen Sie Kontraste: schnell–langsam, laut–leise, Solo–Gruppe. Ergänzen Sie freie Phasen und Fragen wie „Wie würdest du hüpfen?“. So wachsen Selbstwirksamkeit und Kreativität, während die strukturierten Teile Orientierung sichern.
Mini-Choreo: Drei Bausteine
- Warm-up: „Wenn ein schöner Tag beginnt“ – zwei Kernbewegungen festlegen, langsam starten.
- Tiere: „Der Frosch will heute hüpfen“ – Hüpfen und Landen variieren (Richtung, Höhe).
- Finale: gemeinsamer Song – gleiche Reihenfolge, nur Tempo oder Drehrichtung ändern.
Für ältere Kinder Zählzeiten einführen (vier vor, vier zurück, Drehung, Klatschen) – das stärkt nebenbei das Mathegefühl.
Elternblick und redaktionelles Urteil
Aus Elternsicht überzeugt das Album durch fröhliche, nie nervige Präsenz und verlässliche Führung. Redaktionell wirkt die Dramaturgie rund: Anfang, Mitte, Ende; Wiedererkennung ohne Monotonie; Herz statt Klamauk. Einige Titel glänzen als Motoren, andere tragen dienend – genau die Wellen, die eine Stunde mit Kindern braucht.
Fazit
Volker Rosin Turnen macht Spaß 2 bleibt ein verlässlicher Begleiter für Wohnzimmer, Morgenkreis und Sporthalle. Klare Ansagen, freundlicher Humor und 16 fokussierte Tracks (46:44 Min.; Stand 2025) machen Bewegung leicht zugänglich – strukturiert, motivierend und offen für Vielfalt. Wer einen alltagstauglichen Impulsgeber sucht, ist hier gut beraten.
Das Album "Turnen macht Spaß 2" von Volker Rosin ist ein echter Hit für Kinder. Es animiert sie zum Bewegen und Tanzen. Volker Rosin ist bekannt für seine mitreißenden Kinderlieder, die auch bei den Kleinsten gut ankommen. Wenn dir dieses Album gefällt, wirst du sicher auch "Volker Rosin Volkers Liederwiese" lieben. Hier findest du weitere tolle Kinderlieder von ihm. Volker Rosin Volkers Liederwiese bietet eine bunte Mischung aus seinen besten Songs.
Ein weiteres empfehlenswertes Album ist "Simone Sommerland, Karsten Glück und die Kita-Frösche 22 tolle Bewegungshits für Kinder, Folge 2". Diese Sammlung enthält viele Lieder, die Kinder zum Mitmachen und Bewegen einladen. Sie passt perfekt zu dem Thema, das auch bei "Turnen macht Spaß 2" im Vordergrund steht. Entdecke die Vielfalt der Bewegungslieder auf Simone Sommerland, Karsten Glück und die Kita-Frösche 22 tolle Bewegungshits für Kinder, Folge 2.
Für alle Fans von Volker Rosin gibt es noch ein weiteres Highlight: "Volker Rosin Mit Spaß und Fantasie". Dieses Album zeigt die kreative Seite des Künstlers und bietet viele Lieder, die Kinder zum Träumen und Fantasieren anregen. Es ergänzt die Sammlung an fröhlichen und bewegungsreichen Kinderliedern perfekt. Mehr darüber erfährst du auf Volker Rosin Mit Spaß und Fantasie.
